Die theoretische Ideallinie ist nicht immer die "beste" Linie... In der Praxis sollten Unebenheiten der Fahrbahn, wie auch verschmutzte Strassenränder sowie Bitumenflickereien und vor allem auch der Gegenverkehr nicht ausser Acht gelassen werden!
Die "echte" Ideallinie (auf der Strasse) kann also nur durch Vorausschauen und in der Folge durch Miteinbeziehen all dieser Faktoren ermitteln werden.
Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte...
Was ist geschehen? Sardinien 16. September 2006, Strecke Lula in Richtung Dorgali. Die Strecke zeigt sich wie üblich mit ihrem etwas rauhem Belag mit vereinzelt kleinen Steinchen die von den Reifen hochgeschleudert werden und beim Aufprallen an die unteren Partien meiner R1 (Spoiler, Auspff usw.) die dazu typische Geräuschkulisse entstehen lassen. Alles wie gehabt, doch was ist das? Noch bevor ich richtig Schräglage mache, klappt unvermittelt das Vorderrad weg...
Abschliessend kann ich sagen, dass der verschmutzte Strassenrand, welcher als dieser so nicht klar erkennbar war, für den Sturz verantwortlich war bzw. der äussere Strassenrand hätte gemieden werden sollen.
Ach ja, die R1 hat dabei einen Totalschaden erlitten! Ich hingegen hab keinen grösseren Schaden als zuvor...
Unter Anderem ist die Rahmenbefestigung des Umlenkhebels abgebrochen, was eine drastische Tieferlegung des Hecks zur Folge hat...
Bilder aus besseren Tagen, wenigstens was die R1 betrifft...
Und wer sagt denn, dass Motorradfahren mit Gepäck keinen Spass machen kann?
Mit Superbike-Lenker, gut festgezurrtem Gepäck und grossem Abenteuergeist, sind schon mal etwas grössere Ausflüge möglich...
August 1983: Ein lang ersehnter Augenblick, den Lehrfahrschein in der Tasche und das brandneue Moped das nur darauf wartet, endlich all die Abenteuer die da noch kommen sollten, unter die Räder zu nehmen.